Hainsfarth

Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss

Geschichte

Schon für das frühe 15. Jahrhundert gibt es Hinweise auf Juden in Hainsfarth. 1722 errichteten sie ihre erste Synagoge, 1860 den noch heute existierenden Bau, der neomaurische Stilelemente aufweist.
Im November 1938 wurde die Synagoge von Nationalsozialisten geplündert, verwüstet, während des Kriegs wurde sie mehrfach zweckentfremdet. Seit 1977 nutzte sie die Gemeinde Hainsfarth als Bauhof. 1996 wurde sie renoviert und als Begegnungsstätte und Raum für kulturelle Veranstaltungen durch die Gemeinde Hainsfarth wieder eröffnet.

Spuren jüdischen Lebens

  • Ehemalige Synagoge, Jurastraße 10, 86744 Hainsfarth
  • Jüdischer Friedhof in Hainsfarth, Jurastraße 40
  • Jüdischer Friedhof in Steinhart, in unmittelbarer Nähe der Burgruine
  • ehemalige jüdische Schule, Jurastraße 10

Kontakt

Gemeinde Hainsfarth
Tel.: 09082-2270
Fax: 09082-2260
E-Mail: info@synagoge-hainsfarth.de
Internet: Homepage des Freundeskreis Synagoge Hainsfarth e.V.

Besichtigung, Führung

Ehemalige Synagoge:
Nach Vereinbarung über Gemeinde Hainsfarth
Eintritt: 2,50 €, ermäßigt 1,00 €
Führungen: 25,00 €

Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss
Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Rolf Poss

Netzwerk jüdische Geschichte und Kultur in Schwaben e.V.

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